Das Tonstudio Handbuch

EUR 25,50

439 Seiten

DIN A5

ISBN 3-910098-19-3

ISBN 978-3-910098-19-0

 

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Inhaltsverzeichnis

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Rezensionen

Das Tonstudio Handbuch

Praktische Einführung in die professionelle Aufnahmetechnik

Hubert Henle

Die professionelle Tonstudiotechnik ist ein sich im ständigen Wandel befindliches Metier. Das Ende der analogen Technik scheint im Tonstudio endgültig bevorzustehen, und durch hochauflösende Formate werden neue Maßstäbe bei der digitalen Aufzeichnung gesetzt. Mit der Einführung mehrkanaliger Tonformate durch die DVD müssen sich die Tonstudios nun verstärkt auch diesen Anforderungen zuwenden. Mikrofontechniken, Mischpultkonzeptionen, Aufzeichnungsgeräte und nicht zuletzt die Arbeitstechniken der Toningenieure müssen an diese neuen Formate angepasst werden. Darüber hinaus eröffnet die Leistungssteigerung bei computergestützten Technologien immer vielfältigere Möglichkeiten. So gehört eine Automation aller Parameter schon zur Grundausstattung von Mischpulten aller Preisklassen.

"Das Tonstudio Handbuch" schlägt die Brücke zwischen theoretischem Grundwissen über Akustik, Hörpsychologie und Audiotechnik, das jeder Arbeit in einem professionellen Tonstudio zugrunde liegt, sowie der praxisbezogenen Analyse des Equipments und dessen Anwendung in der modernen Musikproduktion und mehrkanaligen Tonnachbearbeitung für Film und DVD. Das Handbuch spricht deshalb in erster Linie angehende und tätige Toningenieure und Tonmeister, aber auch ambitionierte Heimstudiobesitzer an. Zum Themenkreis gehören die Analyse von Schwingungen und Schall, die Grundlagen der analogen und digitalen Audiotechnik genauso wie Auswahlkriterien und Einsatz von Mikrofonen, die Signalbearbeitung, die Schallspeicherung, Lautsprecher und Synchronisation. Meßgrundlagen, Meßverfahren und sämtliche relevanten nationalen und internationalen Normen runden dieses wichtige Werk ab. Die vorliegende fünfte Auflage wurde im Hinblick auf die Entwicklungen der Digitaltechnik und der Mehrkanaltonformate umfassend überarbeitet und aktualisiert.

Hubert Henle, Das Tonstudio Handbuch: ISBN 3-910098-19-3, 978-3-910098-19-0, 439 Seiten, 5. Auflage, DIN A5, EUR 25,50.








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Vorwort

Der Arbeitsplatz Tonstudio- Ihr vielleicht zukünftiger oder sogar schon der-zeitiger Job also - ist in den letzten Jahren zunehmend komplexer und damit auch komplizierter geworden. Denken Sie nur an die Entwicklungen der digitalen Aufzeichnungstechnik, an moderne Effektgeräte und nicht zuletzt an den immer grä§er werdenden Einsatz von Computern zur Steuerung vieler Arbeitsabläufe.
Darüber hinaus erwarten Musiker und Produzenten aber auch, da§ Sie als Toningenieur mehr leisten als nur die Bedienung von technischem Gerät. Gefragt ist der kreative und spontane Umgang mit der Technik. Es ist eine Sache, ein Effektgerät oder ein computergesteuertes Mischpult bedienen zu kännen, eine andere, die weitaus wichtigere aber, diese Geräte phantasievoll einsetzen zu kännen. Und da sich der Sound immer mehr zu einem eher musikalischen Element moderner Musikproduktionen entwickelt hat, werden von einem Ton-ingenieur Musikalität und Kreativität erwartet.


Natürlich lassen sich Phantasie und Kreativität in einem Buch kaum vermitteln. Vielmehr soll Ihnen dieses Buch das nötige Wissen an die Hand geben, ohne das Sie Ihre eigenen Ideen nicht frei entfalten und weiterentwickeln können. Immer jedoch hat der unmittelbare Bezug zur praktischen Arbeit im Tonstudio Vorrang vor komplizierten, mathematisch-technischen Zusammenhängen. Erwarten Sie also nicht eine exakte Herleitung jeder physikalischen Formel, sondern das Wissen, welchen Einflu§ sie auf Ihre Arbeit im Tonstudio hat.
Konzipiert ist dieses Buch sowohl als Einstiegs- wie auch als Nachschlagewerk und Informationsquelle für den beruflichen Alltag. Es richtet sich in erster Linie an Tontechniker, Toningenieure und Tonmeister, die sich mit der Aufnahme von Jazz-, Rock- und Popmusik befassen bzw. eine Ausbildung auf diesem Gebiet anstreben. Darüber hinaus werden auch Aufnahmetechniken für klassische Musik und den Bereich der Wortproduktionen berücksichtigt und behandelt. Produzenten und Musikern kann dieses Buch einen hilfreichen Einblick in die professionelle Aufnahmetechnik geben und so zu einem besseren Verständnis der modernen Produktionsweisen verhelfen.


Für das Entstehen dieses Buches war die Unterstützung vieler Personen notwendig. Ihnen allen gilt mein Dank. Ich mächte aber auch allen Firmen danken, die dieses Werk mit Produktmaterial, Informationen und Fotos unterstützt haben. Au§erdem mächte ich Renate Schremmer für geduldiges Korrekturlesen danken und Andreas Burkhardt und Peter Gorges für hilfreiche Ratschläge und Kommentare.
 

Vorwort zur fünften Auflage

Seit dem Erscheinen der ersten Auflage des Tonstudio Handbuchs vor rund zehn Jahren hat sich das Erscheinungsbild der Audiobranche grundlegend gewandelt. Durch die Entwicklung digitaler Technologien wurde das Handwerkszeug des Toningenieurs immer leistungsfähiger und gleichzeitig preiswerter. Sieht man einmal vom oberen Preissegment ab, so sind die Gerätekosten für ein komplettes Tonstudio heute fast schon für jeden finanzierbar. Und so ging die Zahl der Topstudios stark zurück, und es entstanden viele kleinere, auf die individuellen Ansprüche zugeschnittene Projektstudios.


Eine weitere Marktentwicklung blieb auch nicht ohne Auswirkung auf die Audioindustrie: die enorme Zunahme audiovisueller Medien. Die Filmbranche erlebte in den vergangenen Jahren einen rasanten Aufschwung, der durch die Einführung der DVD-Video weitergetragen wird. In der Folge entstand ein hoher Bedarf von AV-Dienstleistungen, also Audioproduktionen für Video. Unmittelbar mit dieser Entwicklung verbunden ist der Mehrkanalton. Beim Film und DVD-Video ist das 5.1-Format mittlerweile Standard, und es bleibt abzuwarten, wann auch die reine Audioproduktion den Schritt hin zu diesem Format vollzieht. Mit der DVD-Audio bzw. der Super-Audio-CD stehen die entsprechenden Tonträger jedenfalls zur Verfügung.
Die nun vorliegende fünfte Auflage trägt diesen aktuellen Entwicklungen Rechnung, beinahe alle Kapitel wurden entsprechend überarbeitet oder ergänzt. Nicht zuletzt wurden auch viele Abbildungen neu gestaltet, so dass sich das Tonstudio Handbuch auch optisch in einer neuen Aufmachung präsentiert
 

2.5 Schallquellen.

Die Auslösung einer Schallwelle kann nicht unmittelbar erfolgen. Es ist dazu immer die Schwingung einer Schallquelle notwendig. Diese Schallquelle muss ein anderes Medium als Luft sein. Die Schwingung der gespannten Saite einer Gitarre versetzt die sie umgebenden Luftmoleküle in Schwingung, und diese Schwingung wiederum erreicht unser Ohr als Schall. Neben musikalischen Tänen wird natürlich auch jedes Geräusch auf diesem Wege erzeugt.

2.5.1 Musikinstrumente
Eine besondere Kategorie von Schallquellen sind Musikinstrumente, da sie Klänge mit definierten Grundschwingungen erzeugen. Je nach Art der Klangerzeugung und Bauweise eines Instrumentes werden Grundschwingung und bestimmte Oberschwingungen (Harmonische) in einem für das jeweilige Instrument typischen Verhältnis angeregt. Diese Klangstruktur nennt man Spektrum. Sie wird in der Regel als Liniengraphik dargestellt und zeigt die Pegel der Grundschwingung und der Harmonischen eines stationären Klangs.
Die Klangstruktur eines Instrumentes ist jedoch weitaus komplexer, als dass sie mit einer einfachen Graphik präzise darzustellen wäre. Ein Klang nämlich ist keineswegs als stationärer Zustand anzusehen, sondern beinhaltet vielmehr die Zeit als dritte Dimension. Aufgrund dieser Zeitabhängigkeit unterteilt man einen Klang in drei Abschnitte:
1. Einschwingvorgang: Zeitabschnitt, in dem sich ein Klang aus der Ruhe heraus entwickelt.
2. Quasistationärer Schwingungszustand: Zeitabschnitt, in dem das Klangspektrum nur relativ geringen €nderungen unterworfen ist. Lediglich dieser Abschnitt lässt sich mit einer Liniengraphik annähernd darstellen.
3. Ausschwingen: Zeitabschnitt vom Ende der Anregung bis zur Ruhe.

Einschwingen
Besonders die beiden ersten Abschnitte eines Klangs charakterisieren die typischen Klangmerkmale eines Instrumentes, wobei dem Einschwingvorgang eine besondere Bedeutung zukommt. Ohne diesen Einschwingvorgang lie§en sich viele Instrumente überhaupt nicht oder nur sehr schwer voneinander unterscheiden, denn der quasistationäre Schwingungszustand ist in vielen Fällen sehr ähnlich strukturiert.
Beispiel: Schneidet man von Tonbandaufnahmen oder Samples einzelner Täne, die von Saiteninstrumenten stammen (zum Beispiel Gitarre, Klavier, gezupftes Cello) die Einschwingvorgänge ab und vergleicht die so manipulierten Klänge, wird man sofort feststellen, wie wichtig gerade das Einschwingen der Instrumente für deren Unterscheidung voneinander ist.


Die Dauer der Einschwingvorgänge kann sich von wenigen Millisekunden bei Percussionsinstrumenten bis zu einer halben Sekunde bei tiefen Orgeltänen oder Kontraba§ erstrecken. Die umfangreichsten Variationsmäglichkeiten bietet die rein elektronische Klangerzeugung. Und gerade dem Einschwingvorgang kommt eine gro§e Bedeutung bei der Entwicklung neuartiger Klänge zu.

Kapitel 7: Digitale Audiotechnik
Das wesentliche Merkmal der digitalen Audiotechnik ist, dass es keinen Parameter gibt, der sich entsprechend des ursprünglichen Schalldruckverlaufs ändert. Das vorhandene Signal wird vielmehr in eine Folge binärer Informationen umgewandelt und lässt sich so mit speziell entwickelten Datenverarbeitungsverfahren übertragen oder speichern. Allerdings steht vor jeder Wandlung eines Signals in eine digitale Information immer eine analoge Wandlung des Schalls in eine analoge elektrische Spannung. Und auch die Rückwandlung in eine Schallinformation erfolgt über diesen "Umweg".


In den vergangenen Jahren hat die digitale Audiotechnik die Analogtechnik fast vällig aus den Studios verdrängt. Man mag geteilter Meinung darüber sein, ob dies vom Standpunkt der Tonqualität aus betrachtet eine wünschenswerte Entwicklung war. Im Studiobereich hat die 16-Bit-Technik gegenüber hochwertiger Analogtechnik sicher keine Qualitätsverbesserung gebracht, wohl aber wirtschaftliche Vorteile. So setzt sich im professionellen Bereich das 24-Bit-Format mehr und mehr durch. In digitalen Mischpulten wird beispielsweise sogar mit bis zu 40 Bit bei der Signalverarbeitung gearbeitet. Als nächster Schritt steht die Verdopplung der Sampling-Frequenz bevor. Nur auf der Konsumentenseite brachte die 16-Bit-CD eine erhebliche Verbesserung gegenüber der Vinyl-LP.


Die digitale Audiotechnik kann gegenüber der Analogtechnik den entscheidenden Vorteil für sich in Anspruch nehmen, dass †bertragungen oder Aufnahmen ohne jegliche Stärungen wie Verzerrungen oder Rauschen seitens des †bertragungs- oder Aufnahmediums mäglich sind. Was am Eingang eingespeist wird, kommt am Ausgang unverändert heraus Ð solange man die digitalen Audiodaten betrachtet. Allzulange hat man aber vernachlässigt, dass der unumgängliche Wandlungsprozess von analogen Schallsignalen hin zu digitalen Audiodaten und wieder zurück der entscheidende Schwachpunkt der digitalen Audiotechnik ist.


Dieses Kapitel behandelt die Grundlagen der digitalen Signalverarbeitung wie Wandlerprinzipien und Kodierungen. Auf die Verfahren zur Reduzierung der Datenrate bei verschiedenen Konsumentenformaten (z. B. Mini-Disc und DVD) wird im Kapitel 7 gesondert eingegangen. Damit soll der entscheidende Bedeutung dieser Technologien bei der Einführung mehrkanaliger Tonformate Rechnung getragen werden. Im Rahmen dieses Buches kann jedoch nicht detailliert auf alle Aspekte der digitalen Audiotechnik eingegangen werden (es sei an die-ser Stelle auf weiterführende Literatur verwiesen). Der praktische Einsatz der digitalen Audiotechnik, beispielsweise zur Aufzeichnung oder Signalbearbeitung, wird in den jeweiligen Kapiteln behandelt.

12.6 Mischen
12.6.1 Mischen als kreative Tätigkeit

Ihre Qualitäten, Ihr Talent als Toningenieur zeigt sich besonders bei der Mischung, egal ob es sich dabei um die Abmischung einer Mehrspur-Produktion, eine Filmmischung oder um eine Beschallung handelt. Jetzt ist Ihre Kreativität im Umgang mit der Technik gefragt.


Die Mischung eines Songs, aufgenommen mit einer 24-Spur-Maschine, dauert nicht selten zehn bis zwälf Stunden, in denen vom Toningenieur und dem Produzenten höchste Konzentration verlangt wird. Die Lautstärken aller Spuren müssen aufeinander abgestimmt werden, jede Spur benötigt ihre eigene Klangregelung, ihre Position im Stereo-Panorama, einen bestimmten Hallanteil oder anderen Effekt, eine Bearbeitung mit Limiter oder Kompressor. Damit ist Ihnen die Mäglichkeit gegeben, einen Song mit einem ganz bestimmten Klangbild, einem Sound zu versehen, und Sie haben damit entscheidenden Einfluss auf die Wirkung des Songs beim Zuhärer. Gerade in der Pop- und Rockmusik kommt dem Sound eines Songs oder einer Band eine immer stärkere Bedeutung zu. Man kann sich kaum vorstellen, dass eine Hard-Rock-Band ebenso klingen kännte wie ein Liedermacher.


Diesen spezifischen Sound zu erreichen ist die künstlerische Aufgabe eines Toningenieurs, Ihr Job also. Natürlich beginnt diese Arbeit nicht erst beim Mischen, sondern schon mit der Aufnahme der Basic-Tracks. Die Mischung aber lässt Ihnen den grä§ten Raum für eigene Ideen, sie ist Ihre Perfomance bei einem Song.
Kreativität, wie sie bei einem Mix gefragt ist, lässt sich kaum in einem Buch vermitteln, wohl aber einige Tipps über die Arbeitsweise bei einer Mischung. Ein Mix erfordert eine hohe Konzentrationsfähigkeit über mehrere Stunden. Der Wichtigkeit dieser Arbeit entsprechend sollten Sie also ausgeruht und ãmit frischen OhrenÒ ans Werk gehen. Das Mischpult sollte ãaufgeräumtÒ sein, also alle Regler und Potis auf 0-Stellung. Die Beschriftung der einzelnen Kanäle macht die Arbeit übersichtlicher (wohl dem, der einen Assistenten hat). Dann beginnen Sie mit der Einstellung der ungefähren Lautstärkebalance und einer ersten Einordnung der Kanäle ins Panorama.

 








Inhaltsverzeichnis

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Vorwort


Sektion A


Kapitel 1 Schwingungen und Wellen

1.1 Schwingungen

1.2 Wellen

1.3 Frequenz

1.4 Amplitude

1.5 Wellenlänge

1.6 Ausbreitungsgeschwindigkeit einer Welle

1.7 Überlagerung von Schwingung

1.8 Modulation von Schwingungen

1.9 Lineare Verzerrungen

1.10 Nicht-lineare Verzerrungen


Kapitel 2 Schallerzeugung

2.1 Schall

2.2 Schalldruck

2.3 Schalldruckpegel

2.4 Schallschnelle

2.5 Schallquellen

2.5.1 Musikinstrumente

2.5.2 Stimme

2.5.3 Elektronische Klangerzeugung


Kapitel 3 Schallausbreitung

3.1 Schallfeld

3.2 Reflexion

3.3 Beugung

3.4 Brechung

3.5 Absorption

3.6 Schalldämmung

3.7 Zeitlicher Aufbau eines Schallfelds im Raum

3.7.1 Direktschall

3.7.2 Erste Reflexionen

3.7.3 Nachhall


Kapitel 4 Wahrnehmung von Schall

4.1 Aufbau und Funktion des Gehärs

4.2 Eigenschaften des Gehärs

4.2.1 Lautstärke

4.2.2 Tonhähe

4.2.3 Verzerrungen

4.2.4 Verdeckung

4.3 Räumliches Hären

4.3.1 Natürliche Schallquellen

4.3.2 Elektroakustische Wiedergabe


Kapitel 5 Analoge Audiotechnik

5.1 Prinzip

5.2 Schallwandler

5.3 Elektrische Schwingungen

5.4 Elektrische Pegel

5.5 Pegeldiagramm einer Übertragungskette

5.6 Anpassung

Kapitel 6 Digitale Audiotechnik

6.1 Wandlung

6.1.1 Sampling

6.1.2 Quantisierung

6.1.3 Wandlerprinzipien

6.2 Kodierung

6.2.1 Preemphasis

6.2.2 Kanalkodierung

6.2.3 Fehlerkorrektur

6.3 Schnittstellen

6.3.1 SDIF-2 Ð Sony Digital Interface Format

6.3.2 AES/EBU-Zweikanal-Interface

6.3.3 SPDIF-Interface (Sony-Philips-Digital-Interface-Format)

6.3.4 Tascam Digital Interface Format (TDIF-1)

6.3.5 Alesis Multi-Channel Optical Digital Interface

6.3.6 MADI-Mehrkanal-Interface

6.3.7 ProDigi-Format (PD)

6.4 Digitale Audionetzwerke

6.4.1 Struktur eines Audionetzwerks

6.4.2 Netzwerkprotokolle


Kapitel 7 Digitale Audiokodierung

7.1 Dolby

7.1.1 AC2

7.1.2 Dolby Digital (AC3)

7.1.3 Dolby E

7.2 MPEG-Audio

7.2.1 MPEG-1

7.2.2 MPEG-2

7.2.3 MPEG-2 Advanced Audio Coding

7.2.4 MP3

7.3 Coherent Acoustics Coding System (dts)

7.4 APT-X

7.5 ATRAC

7.6 Meridian Lossless Packing (MLP)


Kapitel 8 Tonformate

8.1 Mono

8.2 Stereo

8.2.1 Stereo-Produktionstechnik

8.3 Mehrkanalton im Kino

8.3.1 Erste Mehrkanalverfahren

8.3.2 Diskreter Mehrkanal-Magnetton

8.3.3 Matrix-kodierter Mehrkanal-Lichtton

8.3.4 Diskreter Mehrkanal-Digitalton

8.3.5 Mehrkanal-Produktionstechnik beim Film

8.4 Mehrkanalton für Video und TV

8.4.1 Matrix-kodierter Mehrkanalton

8.4.2 Diskreter Mehrkanalton

8.4.3 Mehrkanal-Produktionstechnik beim Video und TV

8.5 Mehrkanalton in der Musikproduktion


Sektion B


Kapitel 9 Zum Berufsbild des Toningenieurs

9.1 Rundfunk und Fernsehen

9.2 Klassische Musikaufnahmen

9.3 Pop- und Rockmusik

9.4 Film- und Videotonbearbeitung

9.5 Werbung

9.6 Beschallung


Kapitel 10 Leitungstechnik

10.1 Abschirmung

10.2 Unsymmetrische Leitungen

10.3 Symmetrische Leitungen

10.4 Symmetrierung mit Übertragern

10.5 Elektronische Symmetrierung

10.6 Zusammenschaltung symmetrischer und unsymmetrischer Geräte

10.7 Steckerbelegungen

10.8 Erdung

10.9 Digitale Leitungen

10.10 Patchbay

10.10.1 Analoge Patchbay

10.10.2 Digitale Patchbay

10.10.3 Elektronische Koppelfelder


Kapitel 11 Mikrofone

11.1 Wandlerprinzipien

11.1.1 Kondensatormikrofone

11.1.2 Elektret-Kondensatormikrofone

11.1.3 Elektrodynamische Mikrofone

11.1.4 Piezoelektrische Mikrofone

11.2 Richtcharakteristiken

11.2.1 Druckempfänger

11.2.2 Druckgradien-tenempfänger

11.2.3 Interferenzempfänger

11.2.4 Mikrofone mit umschaltbarer Richtcharakteristik

11.3 Weitere Eigenschaften von Mikrofonen

11.3.1 Übertragungsfaktor und Übertragungsmaß

11.3.2 Geräuschspannungsabstand

11.3.3 Grenzschalldruck 163

11.3.4 Impulsverhalten

11.4 Sondermikrofone

11.4.1 Stereomikrofone

11.4.2 Kugelflächenmikrofon

11.4.3 Richtmikrofone

11.4.4 Surround-Mikrofone

11.4.5 Grenzflächenmikrofone

11.4.6 Spezialmikrofone für Schlagzeug

11.4.7 Drahtlose Mikrofone

11.4.8 Röhrenmikrofone

11.4.9 Digitale Mikrofone

11.5 Mikrofonauswahl und Mikrofonaufstellung

11.5.1 Mono-Aufnahmen in Rundfunk und Fernsehen

11.5.2 Tonaufnahmen für Spielfilme und Fernsehspiele

11.5.3 Stereo-Aufnahmen

11.5.4 Aufnahmen in 5.1-Mehrkanalton

11.5.5 Einzelmikrofon-Aufnahmen

11.6 Direct-Injection-Box (DI-Box)


Kapitel 12 Mischpulte

12.1 Mischpulttechnologien

12.1.1 Analoge Mischpulte

12.1.2 Analoge Mischpulte mit digitaler Steuerung

12.1.3 Digitale Mischpulte

12.2 Mischpulte für Stereoaufnahmen

12.2.1 Eingangsmodule

12.2.2 Summenmodul

12.2.3 Monitormodul

12.3 Mischpulte für Mehrspur-Produktionen

12.3.1 Aufnahme

12.3.2 Abmischung

12.3.3 Mischpult in Split-Technik

12.3.4 Mischpult in InLine-Technik

12.3.5 Kombinierte Konzeptionen

12.3.6 Digitale Konzeptionen

12.4 Mischpulte für die Film- und Videotonproduktion

12.4.1 Filmtonaufnahme

12.4.2 Filmtonmischung

12.5 Entzerrung

12.6 Mischen

12.6.1 Mischen als kreative Tätigkeit

12.6.2 Computerunterstützte Mischung

12.6.3 Automationssysteme

12.6.4 Automationsmodi

12.6.5 Total Recall

Kapitel 13 Kontrollinstrumente

13.1 Aussteuerungsinstrumente

13.1.1 Peak-Meter

13.1.2 VU-Meter

13.1.3 Aussteuerungsinstrumente für digitale Audiosignale

13.2 Spektrum-Analyser

13.3 Korrelationsgradmesser

Kapitel 14 Signalbearbeitung

14.1 Entzerrer

14.1.1 Hoch-, Tief- und Bandpassfilter

14.1.2 Shelving-Entzerrer

14.1.3 Peak- oder Bell-Entzerrer

14.1.4 Parametrische Entzerrer

14.1.5 Graphische Entzerrer

14.1.6 Programmierbare Entzerrer

14.2 Regelverstärker

14.2.1 Dynamik

14.2.2 Kompressor

14.2.3 Limiter

14.2.4 Frequenzabhängige Limiter und Kompressoren

14.2.5 Expander

14.2.6 Noise-Gate

14.2.7 Frequenzabhänge Expander und Noise-Gates

14.3 Exciter

14.4 Audio-Restauration

14.4.1 De-Clicking

14.4.2 Restauration

14.5 Verzägerungsgeräte

14.5.1 Delay und Echo

14.5.2 Phasing und Flanging

14.5.3 Chorus

14.5.4 Harmonizer

14.6 Künstlicher Nachhall

14.6.1 Historische Nachhallgeräte

14.6.2 Digitale Hallgeräte

14.7 Multi-Effekt-Geräte

14.8 Automatische Steuerung von Effektgeräten

Kapitel 15 Analoge Schallspeicherung

15.1 Magnettonverfahren

15.1.1 Grundlagen des Magnetismus

15.1.2 Aufzeichnungsvorgang

15.1.3 Wiedergabevorgang

15.1.4 Läschvorgang

15.1.5 Magnetband

15.1.6 Tonbandmaschinen

15.1.7 Wartung und Einmessen von Tonbandmaschinen

15.1.8 Rauschverminderung

15.2 Analoge Lichttonverfahren

15.2.1 Lichtton-Formate

15.2.2 Lichtton-Aufnahme

15.2.3 Lichtton-Wiedergabe

Kapitel 16 Digitale Schallspeicherung

16.1 Digitale Aufnahme und Wiedergabe auf Magnetband

16.1.1 Digital-Recorder mit festen Käpfen

16.1.2 Digital-Recorder mit rotierenden Käpfen

16.2 Disk-Recording

16.2.1 Audio-File-Formate

16.2.2 Speichermedien

16.2.3 Digitale Audio-Workstation (DAW)

16.2.4 Disk-Recorder

16.2.5 Vernetzung von Workstations

16.3 Consumer-Diskformate

16.3.1 Compact Disk (CD)

16.3.2 Recordable CD (CD-R)

16.3.3 Mini-Disc (MD)

16.3.4 Digital Versatile Disk (DVD)

16.3.5 Super-Audio-CD

16.4 Digitaler Lichtton

Kapitel 17 Synchronisation

17.1 Synchronisation mit Zweiphasensignal (Bi-Phase)

17.2 Synchronisation mit Pilotton

17.3 Synchronisation mit SMPTE-Timecode

17.3.1 Das SMPTE-Timecode-Format

17.3.2 Synchronisationsverfahren mit SMPTE-Timecode

17.4 Virtueller Master

Kapitel 18 Lautsprecher

18.1 Wandlerprinzipien

18.1.1 Elektrodynamischer Lautsprecher

18.1.2 Elektrostatischer Lautsprecher

18.1.3 Piezoelektrischer Lautsprecher

18.2 Lautsprecher-Boxen

18.2.1 Geschlossene Lautsprecherbox

18.2.2 Bassreflex-Box

18.2.3 Mehrweg-Lautsprecherboxen

18.3 Abhören im Studio

18.3.1 Aufstellung von Lautsprechern

18.3.2 Frequenzgang von Lautsprechern

18.3.3 Abhärlautstärke

18.3.4 Studio-Monitore

18.3.5 Subwoofer

18.3.6 Near-Field-Monitoring

18.3.7 Abhären über Mini-Lautsprecher

18.3.8 Abhären über Kopfhärer

18.4 Verstärker

Kapitel 19 Studioräume

19.1 Aufnahmeräume

19.1.1 Aufnahmeräume für klassische Musik

19.1.2 Aufnahmeräume für Jazz, Rock und Pop

19.1.3 Aufnahmeräume für Nachsynchronisation

19.2 Regieräume

Sektion C

Kapitel 20 Elektroakustische Übertragung

20.1 Lineare Verzerrungen

20.1.1 Übertragungsmaß

20.1.2 Übertragungsbereich und Frequenzgang

20.2 Nicht-lineare Verzerrungen

20.2.1 Begriffsbestimmung

20.2.2 Ursache nicht-linearer Verzerrungen

20.2.3 Messverfahren

20.3 Stärspannungen

20.3.1 Messinstrumente

20.3.2 Fremdspannung

20.3.3 Geräuschspannung

Anhang

A Organisationen und Verbände

B Ausbildungsmäglichkeiten

C Literaturverzeichnis

D Verzeichnis der wichtigsten DIN-Normen

E Rechnen mit Pegeln

F Stichwortverzeichnis

 








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Rezensionen

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Katharina S

Amazon 10. 8. 2010

Das Tonstudio Handbuch entspricht genau meinen Vorstellungen! Es erläutert übersichtlich und verständlich die Grundlagen der Tontechnik. Sehr gut geeignet, um Grundlagen zu wiederholen oder nachzulesen. Als absoluter Anfänger vielleicht etwas schwierig, aber durchaus eine sehr gute Wahl für den Einsteig, weil es auf dem Gebiet doch überwiegend hartgesottene Fachliteratur gibt und dieses Buch doch sehr einsteigergerecht geschrieben ist. Sehr zu empfehlen!

Volki

Amazon 21. 4. 2007

Meiner Meinung nach DAS Buch für alle, die einen Kompromiß zwischen Büchern über Homerecording-Praxis und den großen Standardwerken über Tontechnik suchen. Der Informationsgehalt ist hoch, die Struktur dabei kompakt gehalten - der ambitionierte Anfänger/Semi-Profi wird also nicht von zu großer Detailfülle oder Wissenschtlichkeit "erschlagen", aber auch der professionelle Anwender findet sowohl Themen, die in Klassikern … nicht oder nur am Rande behandelt werden, als auch insgesamt eine etwas kompaktere und zusammenfassender Darstellung vieler Themen. Letzteres macht Henles Buch auch für die Lehre interessant, die Grafiken sind dabei ebenfalls sehr gut geeignet.

Tiefergehende Abhandlungen zu praktischen Themen wie Mischtechniken, Mastering oder gar Auflistungen von Standardgeräten oder -Software verschiedener Hersteller bietet dieses Buch nicht - das hätte aber sowohl den Rahmen gesprengt, als auch dem Fokus nicht entsprochen. Als "Kompromiß" zwischen Theorie und Praxis finden sich viele Beispiele und Tips zur Mikrofonierung verschiedener Klangquellen, grundsätzlichen Einstellungen verschiedener Geräteklassen, professioneller Verkabelung, sowie Einrichtung des Abhörraumes.